Fragen an Oliver Bantle

 

 

 

Warum wurde der Tigerbaum Verlag gegründet?

 

In erster Linie, damit Yofi oder die Kunst des Verzeihens weiterhin erscheint. Der Erstverlag hatte Ende 2011 nach zwei komplett ausverkauften Auflagen kein Interesse an einer dritten.

 

Wie viele Exemplare von "Yofi" wurden bislang verkauft?

 

In der gedruckten Form wurden in Deutschland mehr als 12.000 Bücher verkauft. Dazu kommen: die ebook-Ausgaben, das Hörbuch sowie die Übersetzungen ins Türkische, ins Serbische, ins Koreanische sowie das englischsprachige ebook.

 

Ihre Parabel gehört zu einer Buchgattung, die man als "Erzählte Lebenshilfe" bezeichnen kann. Haben Sie keine Scheu davor?

 

Nein – wobei mir der Begriff "Lebenskunst" besser gefällt. Es ist wie bei jeder Textgattung. Es gibt gut Geschriebenes und schlecht Geschriebenes. Auch bei einer Parabel oder einer Tierfabel. Mein Anliegen ist es, in einfachen Worten und dennoch mit Substanz zu schreiben. Weder platt, noch flach. Bücher, die nahrhaft für Herz und Kopf sind.

 

 

 "Yofi" wird von Lesern oft mit dem "Kleinen Prinz" und der "Möwe Jonathan" verglichen. Zu Recht?

 

Der Vergleich ehrt mich natürlich. Gemeinsam ist den drei Geschichten, dass sie einen Leser berühren können, ohne ins Kitschige abzugleiten. Wer den "Kleinen Prinz" mag, der findet vermutlich auch zu "Yofi" einen Zugang. Wer die "Möwe Jonathan" liebt, wird sich mit "Yofi" wohlfühlen.

 

 

Die Erstausgabe von "Yofi" war illustriert.

Warum ist es die Neuauflage nicht?

 

Die Illustrierung der Erstausgabe hatte folgenden Effekt: Wer das Buch in der Hand hielt oder das Cover sah, wusste nie genau, ob es für Kinder oder für Erwachsene ist.

 

Für wen wurde es geschrieben?

 

Für das "Kind im Erwachsenen." Es spricht nichts dagegen, jungen und sehr jungen Menschen daraus vorzulesen. Wäre die Geschichte als Kinderbuch gemeint gewesen, hätte ich sie anders erzählt.

 

 

Die Erstausgabe wurde im Buchhandel als "Geschenkbuch" angepriesen. Die Neuausgabe verzichtet darauf. Warum?

 

 

Wer ein Buch gerne liest, der verschenkt es auch gerne. Da muss man meiner Meinung nach nicht extra darauf hinweisen. "Geschenkbuch" hört sich doch mehr nach einem Produkt, als nach einer lesenswerten Geschichte an.

 

 

Das Buch haben Sie Clemens gewidmet. Wer ist das?

 

Das ist mein Sohn. 

 

 

 

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Einfach eine mail schreiben an:

info@tigerbaum-verlag.de

 

Cover der Original-Ausgabe beim Berlin Verlag (Bloomsbury Berlin) von 2007

Tigerbaum Verlag

Freiburg im Breisgau

 

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"Yofi oder Die Kunst des Verzeihens" wurde bislang über 12.000 Mal verkauft und ist in fünf Sprachen erschienen.